Sonntag // 23.06.2024 // 11:00 Uhr

 


 

Kritiker Markus Thiel aus München befragt den weltweit gefeierten Bass, der in Dresden zuhause ist.

 

Von Dresden aus, wo der aus Westfalen stammende Bassist kurz nach der Jahrtausendwende seine künstlerische Heimat fand, hat Georg Zeppenfeld eine Weltkarriere gemacht – nicht nur im Wagnerfach. Seit seinem Bayreuth-Debüt als Heinrich der Vogler im Ratten-„Lohengrin“ 2010 gehört der auch von Hans Sotin ausgebildete Sänger zum Stamm der Festspielsolisten.

 

Letztes Jahr war er in vier von acht Produktionen zu erleben, heuer ist er am Grünen Hügel zweimal als Hunding in der „Walküre“, dreimal als Daland im „Holländer“ und sechsmal als Gurnemanz in „Parsifal“ präsent. Sein Gesang gilt schon deshalb als legendär, weil man bei ihm, was auch bei Bassisten nicht selbstverständlich ist, jedes Wort versteht. Kein Wunder, dass nach seinem Auftritt im AR-„Parsifal“ prophezeit wurde, er würde bald zum „Größten Gurnemanz aller Zeiten“ gekürt – eine Partie, von der er selbst sagt, sie passe ihm wie ein Handschuh.

 

Georg Zeppenfeld als Gurnemanz

 

2022 wurde ihm für seine herausragende Darbietung im Wiener „Parsifal“ der Österreichische Musiktheaterpreis verliehen.

 

 

Markus Thiel

 

 

Sein Gesprächspartner ist der Kritiker und Bayreuth-Kenner Markus Thiel, Musikredakteur vom Münchner Merkur, Autor zweier Musikerbiografien, Mitarbeiter beim Fachmagazin „Opernwelt“ und Jury-Mitglied beim „Preis der deutschen Schallplattenkritik“.

Was?

Künstler-Gespräch

Wer?

Georg Zeppenfeld und Markus Thiel

Wann?

Sonntag // 23.6.2024 // 11 Uhr

Wo?

KUFA

Eintritt?

frei

Veranstalter

Richard-Wagner-Verband Bamberg in Kooperation mit der KUFA

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