Donnerstag // 16.11.2023 // 19:30 Uhr

 


 

Gerd Groß liest aus seinem neuen Buch vor.
Es heißt „Ein halbes Haus“.
Es handelt von unserer Unvollkommenheit.
Und auch von unserer Bedürftigkeit.
Die Bilder in dem Buch hat Barbara Schmid gemalt.
Christoph „Duplo“ Lilge spielt dazu bei der Lesung Gitarre.

 


 

Gerd Groß stellt sein neues Buch „Ein halbes Haus“ (illustriert von Barbara Schmid) in einer Lesung vor.

 

Der Titel „Ein halbes Haus“ verweist auf unsere Unvollkommenheit und Bedürftigkeit. Wir müssen uns damit arrangieren, ohne dass wir die Fünf zu einer geraden Zahl verbiegen.

 

In 4 Kapiteln werden Gedichte und Prosastücke angeboten. „Bamberg Synagogenplatz“ ist das umfangreichste. Hier wird versucht, die Beschreibung eines konkreten Ortes mit seiner historischen Bedeutung (vor allem Schoa und Reichspogromnacht) mit der persönlichen Geschichte des Autors zu verbinden, hier zu leben, ohne das Schreckliche jemals vergessen zu wollen und trotzdem die Hoffnung nicht zu verlieren.

 

Im Kapitel „Etüden“ sind kürzeste Texte versammelt, die sich in ihrer Offenheit besonders dazu eignen, das Selbstbild in all seiner Bruchstückhaftigkeit anzudeuten. In „Älter werden“ und „Blätter aus dem Schuhschachtelarchiv“ begegnen dem Leser Engel, Türpfosten, Hauchbilder, Holunderbusch, Blödsinn usw. als Erinnerungen und Anzeichen der eigenen Sterblichkeit.

 

Punktuell interpretiert Barbara Schmid mit ihren Graphiken, die in verschiedenen Tuschtechniken gefertigt sind, die Texte, denkt sie in ihrem Medium weiter und eröffnet so andere Sehweisen.

 

Christoph „Duplo“ Lilge setzt an der Gitarre die musikalischen Akzente.

 

Was?

Lesung

Wer?

Gerd Groß

Wann?

Donnerstag // 16.11.2023 // 19:30 Uhr

Wo?

KUFA

Eintritt?

frei

Veranstalter

KUFA

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